Im Folgenden sehen Sie den Ablauf des Konzertes mit der Führung durch das Programm von unserem Konzert am 23.07.2016 in der Killianskirch zu Bietigheim-Bissingen

Musik: "20Century Fox"

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Wir, - der Posaunenchor Bissingen an der Enz,- möchten Sie ganz herzlich zu unserem Festlichen Konzert in der Kilianskirche zu Bissingen auch im Namen der Kirchengemeinde Bietigheim- Bissingen begrüßen. Mit unserem Festlichen Konzert möchten wir Ihnen einen Einblick in unser musikalisches Schaffen geben und gleichzeitig für uns ein jährliches Ziel schaffen dieses in Form eines Konzerts wie heute im Gemeindeleben zu etablieren.

Unser ursprünglicher Auftrag, wie der aller Posaunenchöre (nach Johannes Kuhlo, dem Gründer der Posaunenchorarbeit) ist und war es, den Gemeindegesang musikalisch zu begleiten. Dies darf nie in Vergessenheit geraten. Aber! Durch mehrere positive Begleitumstände hat sich die Posaunenchorarbeit weiterentwickelt und ist zu der geworden, wie sie heute vielerorts funktioniert. Verbesserte Ausbildung am Instrument, generell spielbarere Instrument, eine wahrhafte Schwemme an Notenmaterial hat u.a. dazu beigetragen das der Posaunenchor als eigenständige musikalische Gruppierung über den ursprünglichen Auftrag hinaus fungiert und z.B. wie heute, über das Jahr hinweg erprobte, freie, nicht liturgische gebundene Musik zur Aufführung bringt.

Wir laden Sie nun ein zu einer musikalischen Zeitreise vom Barock bis zur Moderne. Hierfür wünschen wir Ihnen und vor allem auch uns viel Spaß!

Sicherlich haben Sie bemerkt, dass unser erstes Stück wohl kaum aus dem 15/16 . Jahrhundert stammt. Nein, mit der Film-Intro Musik „20 Century Fox“ haben wir nur einen kurzen symbolisch –musikalischen „Vorhang auf“ für unser Festliches Konzert gegeben.

Beginnen möchten wir unser Konzert wie im Programm gedruckt mit 3 Tänzen von Tilmann Susato :

  • La Mourisque ( Ein Mohrentanz)
  • Mon Amie (Mein Freund)
  • Ronde 3

Die drei Tänze stammen vermutlich aus der Reihe „Musyck Boexken Danserye“ von Tilmann Susato, einer Notensammlung für Tanzmusik zu Gesellschafts-Tanz Events um 1551. Also befinden wir uns musikgeschichtlich in der Epoche der Renaissance bzw. des Frühbarocks.

Tilmann Susato, um 1510 vermutlich in Soest geboren und nach 1570 vermutlich in Schweden gestorben war Musikverleger, franko-flämischer Komponist und Instrumentalist. Durch die Aktivität Susatos haben sich die Niederlande als Land des Musikdrucks zur damaligen Zeit etabliert.

Da ich selbst sehr viel über Bilder und musikalische Vorstellung,- Imagination arbeite, lade ich Sie nun zu einem Bild ein: „Dem Bild eines Adelshofes in der Renaissance von einer höfischen Tanzveranstaltung. Deswegen wird im übrigen auch oft „Historischer Tanz“ mit „Höfischem Tanz“ gleichgesetzt, da dieser höheren Gesellschaftsschichten vorbehalten war.“

Musik: "Tilmann Susato- 3 Tänze (La Mourisque, Mon Amie, Ronde) 3"

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Als zweites Stück hören Sie einem Ruf - “Halleluja“ -, dem bekannten Halleluja Chor aus dem Oratorium „Der Messias“ von Georg Friedrich Händel, arrangiert von Gerson Raabe, einem guten Freund und Musikerkollegen von mir, der mittlerweile hauptberuflich Pfarrer in München Erlöserkirche ist.

Georg Friedrich Händel 1685 in Halle geboren, 1759 in London gestorben, war deutsch-britischer Komponist des Barocks. Sein Hauptwerk umfasst 42 Opern und 25 Oratorien, darunter „Messias“ mit dem weltbekannten Chor „Halleluja“.

„Halleluja, denn der Herr, der allmächtige Gott, herrschet. Das Königreich dieser Welt ist zum Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden; und er wird regieren auf immer und ewig, König der Könige, Herr der Herren, Halleluja.“

Nach dem musikalischen Kurzaufenthalt in der Barockzeit überfliegen wir „die Epoche der Klassik und landen mit Anton Bruckners „Locus ist“ in der Romantik, bei einem der bedeutendsten Komponisten und Organisten seiner Zeit, wenngleich er auch erst spät in seinem Leben von Zeitgenossen als Komponist gewürdigt wurde (Wie im übrigen bei vielen Komponisten). Anton Bruckner, österreichischer Abstammung war Komponist, Organist und Musikpädagoge und starb an seinem letzten Wirkungsort 1896, in Wien. Neben seinen bekannten tonschöpfenden 9 Sinfonien hat er auch die Kirchenmusik geprägt und mit den drei großen Messen und dem Tedeum diese um wichtige Werke bereichert. Aus der Motette „Locus iste (übersetzt, „dieser Ort“) – Ursprünglich für vierstimmigen gemischten Chor a capella hören Sie nun eines seiner bekanntesten „Vokalstücke“.

Musik: "Georg Friedrich Händel: "Halleluja" aus dem Messias"

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Musik: "Anton Bruckner: "Locus iste" Motette"

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Wenn wir in der Romantik sind darf ein Name nicht fehlen: Jakob Ludwig Felix Mendelssohn Bartholdy, Sohn aus wohlhabend, bürgerlich jüdischen Elternhaus, oft als Mozart des 19 Jahrhunderts bezeichnet. Er war deutscher Komponist, Pianist und Dirigent und hat nicht zuletzt durch seine Chormusiken die z.B. in den Oratorien „Elias“ oder Paulus Ihren musikalischen Höhepunkt erreichten Weltruhm erlangt. Seine unnachahmliche Art der Orchestrierung, sein Verständnis für die menschliche Gesangsstimme haben wundervolle Chorwerke hervorgebracht. Wie viele Komponisten hat auch Mendelssohn Psalmen vertont. Sie hören den vertonten Psalm 100 „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ gesetzt für achtstimmigen Bläserchor. Unterteilt hat Mendelsohn den Psalm musikalisch in drei Teile die übergangslos ineinanderfließen:

  1. „Jauchzet dem Herrn alle Welt, dienet dem Herrn mit Freuden“
  2. Gehet zu seinen Toren ein, zu seinen Vorhöfen mit Loben; lobet seinen Namen (hier wird es achtstimmig, Oberstimmen und Unterstimmen im Wechsel
  3. Denn der Herr ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für (ein besinnlich freundlich friedlicher Ausklang)

Wenn wir bei Mendelssohn sind kommen wir an einem Hauptwerk von Ihm nicht vorbei. Dem Oratorium „Elias“ das ich selbst als Posaunist schon unzählige Male spielen durfte. Nicht nur die filigrane Orchestrierung sondern vor allem die wunderschön gesetzten Chöre eignen sich hervorragend für Blechbläser. Sie hören eine Bearbeitung des Doppelquartetts Nr.7 aus dem 1.Teil des Oratoriums „Elias“ Op.70 von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Mit diesem Block möchten wir zeigen das Chormusik hervorragend geeignet ist von Blechbläsern musiziert zu werden. Die Aussage eines berühmten Trompeters, Maurice Andre, Franzose soll dies stützen. Auf die Frage hin was er den am liebsten täte, antwortete er: „Einen guten Wein genießen (klar er ist Franzose) und auf der Trompete singen“.

Musik: "Felix Mendelssohn Bartholdy: "Jauchzet dem Herrn alle Welt" Psalm 100"

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Musik: "Felix Mendelssohn Bartholdy: "Den er hat seinen Engeln, befohlen über dir" - aus Elias"

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Im nächsten Block, der aus meiner Liebe zur Oper entstanden ist möchte ich, möchten wir Ihnen zeigen dass es durchaus möglich ist Opernliteratur für Blechbläser aufführungsgerecht zu arrangieren und vorzutragen. Beide Bearbeitungen stammen aus Opern bei deren Aufführungen ich sehr oft als Posaunist im Orchester mitgewirkt habe.

„Leise Leise, fromme Weise“ - Aus dem Zweiten Akt, 1. Szene –Rezitativ mit Arie (Wie naht mir der Schlummer / Leise Leise fromme Weise) von Carl Maria von Webers Oper „Der Freischütz“ hören Sie nun besagte Arie, die in der Handlung Agathe angstvoll singt während Sie auf Ihren Max wartet, der sich um Mitternacht in der Wolfschlucht mit Kaspar verabredet hat, Freikugeln zu gießen die er benötigt für einen Probeschuß um die Hand von Agathe, der Tochter des Erbförsters Kuno anhalten zu dürfen. Stellen Sie sich nun bitte wieder ein Bild vor, indem Agathe in den Nachthimmel mit Bangen, Ängsten und Hoffnung zugleich blickt und auf Ihren Max wartet, dass das Vorhaben gelingen möge.

Leise, leise, fromme Weise schwing dich auf zum Sternenkreise. Lied erschalle! Feiernd walle mein Gebet zur Himmelshalle!

Zu dir wende ich die Hände Herr ohn Anfang und ohn´ Ende! Vor Gefahren uns zu wahren sende deine Engelscharen!

Text: Johann Friedrich Kind -(1817 bzw 1821)

Durch die Zwingenberger Freilicht- Schlossfestspiele, wo ich den “Freischütz” über Jahre im Heidelberger Kantatenorchester gespielt habe ist mir vor allem diese Arie im Gedächtnis geblieben, was mich veranlasst hat, Sie für Blechbläser zu arrangieren.

Ein wenig weiter in der Romantik kommen wir zu Giuseppe Fortunino Francesco Verdi, 1813 in Le Roncole geboren und 1901 in Mailand gestorben. Verdi errang vor allem durch seine Opern Weltruhm und war diesbezüglich ein gleichgewichtiger Gegenspieler Richard Wagners. Als eines seiner Spätwerke entstand um 1887 die Oper „Othello“ zu einem Libretto von Boito nach Shakespeares Tragödie.

Aus dem letzten Akt hören Sie Desdemonas Arie Ave Maria, einem Stoßgebet, welches allerdings den eifersüchtigen Othello nicht davon abhält in der Szene seine Geliebte unmittelbar danach in Ihrem Bett zu ermorden.

Immer wieder durch das besondere Szenarium und die hoffnungsvolle Musik bei meinen Aufführungen inspiriert habe ich den Beschluss gefasst dies auch für Blechbläser zu bearbeiten.

Musik: "Carl Maria von Weber: "Leise, leise, fromme Weise" aus dem "Freischütz""

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Musik: "Guiseppe Verdi: "Aria der Desdemona" aus der Oper: "Othello""

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I vow to thee, my country, all earthly things above, Entire and whole and perfect, the service of my love: The love that asks no question, the love that stands the test, That lays upon the altar the dearest and the best; The love that never falters, the love that pays the price, The love that makes undaunted the final sacrifice.

Ich gelobe dir, mein Land, über alle irdischen Dinge, Vollständig und ganz und perfekt, den Dienst meiner Liebe, der Liebe, die keine Fragen stellt, der Liebe, die die Prüfung besteht, Die auf den Altar das Liebste und das Beste legt. Der Liebe, die niemals wankt, der Liebe, die den Preis bezahlt, Der Liebe, die unerschrocken das letzte Opfer gibt.

Mit diesem britisch patriotischen Lied, einer anglikanischen Hymne möchten wir den ersten Teil unseres Konzertes beenden. Gustav Holst, 1874 in Celtenham geboren und 1934 in London gestorben war englischer Komponist und vertonte das Gedicht von Sir Cecil Spring-Rice 1921 in Anlehnung des Jupiter Satzes seiner Suite „Die Planeten“. Das vertonte Gedicht ist bis heute ein beliebtes patriotisches Lied, das in den Gesangbüchern von Schulen und Traditions-Universitäten im Commonwealth seinen festen Platz hat und zudem in der anglikanischen Kirche als religiöses Lied weit verbreitet ist.

Eine kurze Pause, von 5 Minuten soll nicht nur Ihnen die Möglichkeit geben sich kurz am Platz die Beine zu vertreten, sondern auch uns die Möglichkeit bieten uns kurz zu erholen. Wir würden Sie bitten nach 5 Minuten wieder Platz zu nehmen um uns danach gemeinsam in die Moderne Musik für Posaunenchöre mit Swingender Musik, Rock,- Pop Arrangements, Traditonals und Evergreens zu begeben.

Musik: "Gustav Holst: "I vow to thee my country""

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-- Pause --

Musik: "Thomas Riegler: "Hymne""

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Musik: "Jacob de Haan -Adagio"

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Sie hörten eine Hymne von Thomas Riegler, Kirchenmusikdirektor in Bad Neustadt, der viel für Blechbläser arrangiert und komponiert. Mit diesem Teil unseres Programms möchte wir den Bogen von alter klassisch bezogener Musik zur „Neuer Musik“ für Posaunenchöre spannen. Auch ich möchte hier einen Bogen schlagen zu meiner Vorrede. Wie erwähnt war und ist der musikalische Hauptauftrag von Posaunenchören, den Gemeindegesang zu begleiten. Im Laufe der Zeit, durch technische Verbesserungen der Posaunenchöre, was vor allem durch bessere Ausbildung und besseres Instrumentarium hervorgerufen wurde kamen immer mehr Komponisten, Arrangeure, vor allem anfangs aus der Kirchenmusik dazu das damals entstandene neue Liedgut für Posaunenchöre zu vertonen oder eigenständige Kompositionen speziell für Posaunenchöre einzurichten. Die Hymne von Thomas Riegler ist ein brillantes Beispiel dafür gehaltvolle Musik für eine Laienbewegung, wie sie die Posaunenchorarbeit immer noch ist zu schreiben. Das „Adagio“ von Jacob de Haan, einem zeitgenössischen, niederländischen Komponisten, dessen Kompositions- und Arrangementsstil der Musik für sinfonisches Blasorchester angelehnt ist stellt auch ein gleichsam einfaches, wie wirkungsvolles Arrangement für Posaunenchöre dieser Musikrichtung dar.

Schon früh während meines Studiums bemerkte auch ich den Drang in mir vor allem auch neuere, Popularmusik für Posaunenchöre zu arrangieren. Das nächste Stück, wer kennt es nicht, „Yesterday“ von den Beatles (insbesondere, John Lennon und Paul McCartney musste natürlich zwangsläufig für mich, auch für Posaunenchöre spielbar gemacht werden.

Ein Zufall und Lebensumstand gleichermaßen führte mich zum nächsten Stück in diesem Block. Ich wurde als Gastdirigent zur Aushilfe bei einem Konzert für Blasorchester engagiert in welchem „Cant help falling in love“ in einer Bearbeitung für großes Blasorchester zur Aufführung kam. Da ich in dieser Zeit in Trennung lebte berührte mich der Song vor Elvis Presley zusätzlich, sodass ich mich entschloss Ihn auch für Posaunenchöre als sozusagen wiederkehrende Erinnerung zu bearbeiten.

Musik: "The Beatles: "Yesterday""

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Musik: "Elvis Presley: "Cant help falling in love""

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Den nächsten Block kann man als „Weiterführung der Bewegung swingende Posaunenchöre“ bezeichnen. Gerade durch beide Arrangeure, Ingo Luis und Richard Roblee kamen zunehmend auch Einflüsse des Jazz hinzu. Richard Roblee, US Amerikanischer Posaunist übersiedelte 1988 nach Deutschland, wo er eine Professur für Jazz und Big Band an der Musikhochschule in Würzburg antrat. Er widmete sich zunehmend der Kirchenmusik und zahlreiche Arrangements und Kompositionen wurden in das Programm der Posaunenchöre aufgenommen. Obendrein ist er auch Dozent und leitet Seminare für Posaunenchöre, die seinen Lieblingsstil den Swing betreffen. Mit „O when the Saints“ hören sie, wie man so schön sagt einen „echten Roblee“ der gleichsam sehr anspruchsvoll gesetzt aber doch spielbar für Posaunenchöre ist. Genau dies zeichnet auch die Kompositionen von Roblee im Gegensatz zu anderen aus, da der Posaunenchor immer eine Laienbewegung sein wird. Ingo Luis konnte Dieter Wendel ein guter Freund von mir und Landesposaunenwart in Bayern gewinnen um für Posaunenchöre Arrangements einzurichten.

Ingo Luis ist Bassposaunist des WDR Rundfunkorchesters Köln und hat neben seiner klassischen Laufbahn in namhaften Bigbands wie der Big Band des WDR, des NDR’ und Peter Herbolzheimer gespielt. Genau aus diesen Wurzeln und der Liebe zur Bigband Musik und dem Jazz entstanden schon früh eigene Kompositionen und Arrangement. „Joshua fit the battle of Jericho“ welches Sie nun als erstes hören, zeigt seinen Stil auf eindrucksvolle Weise. Wie bei Roblee, anspruchsvoll aber spielbar für Posaunenchöre.

Musik: "Ingo Luis: "Joshua fit the battle of Jericho""

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Musik: "Richard Roblee: "O when the saints""

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Den nächsten Block könnte man einfach mit dem Begriff „Ohrwurm“ betiteln.

Wer kennt es nicht „You raise me up“ ein modernes Evergreen ursprünglich vom Norweger Rolf Lovland für das Duo Secret Garden geschrieben, die es 2001 in den norwegischen Charts auf Platz 1 damit schafften. Inzwischen wurde „You Raise me up“ über 500-mal eingespielt und interpretiert unter anderem von der Boyband Westlife, Helene Fischer, den 12 Tenören oder dem Ausnahmetenor Paul Potts. Es ist inzwischen in mehr als 23 Sprachen übersetzt und auch außerhalb Europas erfolgreich. Zwangsläufig musste es natürlich auch eine Bearbeitung für Posaunenchöre geben, die Ingo Luis in eindrucksvoller Manier gesetzt hat.

Beim nächsten Stück lade ich sie wieder zu einem Bild, von den schottischen Highlands, dem Hochland von Schottland ein. Die ausgedehnten Highlands sind weitgehend unbewaldet, unbesiedelt und von karger Natur mit weitem Ausblick. In dieser Region entstand die nie enden wollende Melodie, ----- eben soweit man blicken kann. Arrangiert für Posaunenchöre wurde es von Matthias Schnabel, Bundesposaunenwart im CVJM-Westbund. ---Ein Highlight, so hoffen wir, in unserem Konzert.---

Musik: "Ingo Luis - Westlife: "You raise me up""

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Musik: "Matthias Schnabel: "Highland Cathedral""

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Wir sind nun am Ende unseres festlichen Konzertes angelangt und hoffen Sie kurzweilig unterhalten zu haben mit unserem Streifzug durch die musikalischen Epochen vom Barock bis zur Moderne.

Ein Wort in eigener Sache:

In Ihren Programmen haben Sie es ja vielleicht schon gelesen. Wir bieten Jungbläserausbildung für Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene an, wobei sich Jungbläser eben nicht auf das Lebensalter bezieht. Wie jede Gruppierung sind auch wir auf Nachwuchs angewiesen vor allem in der heutigen immer schnelllebigeren Zeit, um den Fortbestand des Posaunenchores auf Dauer zu gewährleisten. Die Leitung der Ausbildung übernehme ich und die Proben finden immer mittwochs vor der Hauptprobe des Chores statt.

- Im Moment sind 8 Jungbläser in Ausbildung die ich Ihnen an dieser Stelle gerne vorstellen möchte. -

Die Ausbildung ist kostenlos und die Instrumente werden gestellt. Wir würden uns freuen, wenn Sie selbst, Ihre Kinder oder auch in Ihrem Bekanntenkreis jemand kennen der Interesse hätte ein Blechblasinstrument zu erlernen und einer Gemeinschaft beizutreten die sich nicht nur zum gemeinsamen Musizieren trifft. Bei Interesse können Sie mich gerne kontaktieren. Meine Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf der Rückseite des Konzertprogramms.

Ich möchte an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen um mich bei ihnen liebe Zuhörer auch im Namen des Chores für Ihren zahlreichen Besuch unseres Konzertes und der damit Verbundenen Würdigung und dem Interesse an unserer Arbeit recht herzlich zu bedanken. Herzlichen Dank!

Ich möchte mich auch bei all denen ganz herzlich Bedanken die dazu beigetragen haben ein solch Festliches Konzert veranstalten zu können. Von der Organisation, Terminierung, Veranstaltung des Chorwochenendes über verschiedenste Werbemaßnahmen bis hin zur Aufführung. Herzlichen Dank hierfür!

Hier gilt natürlich mein hauptsächlicher Dank meinem Chor für sein Tolles Engagement und die Bereitschaft ein solches Konzert für uns und Sie zu veranstalten.

Es ist nicht selbstverständlich seine Freie Zeit neben Berufliche und Private Verpflichtungen zu opfern für eine Gemeinschaft wie Unsere,- gemeinsam zu musizieren. Natürlich erfordert ein Konzert wie dieses eine „Mehrarbeit“ mit intensiven Proben die aber gerne angenommen wurde und ich mich deshalb bei euch liebe Bläser ganz ganz herzlich bedanken möchte. Ich weiß unser Chorwochenende und die letzten Wochen waren sehr ansträngend aber sehr wohl lohnend, wie man heute hoffentlich gehört hat. Ein Konzert wie dieses schweißt auch zwischenmenschlich mehr zusammen, was ich persönlich sehr wichtig finde. Wir sind und werden immer eine Laienbewegung sein die aber über die Sprache der Musik und das Zusammensein gemeinsam Musik zu erleben verbindet. Die Sprache der Musik und die Gemeinschaft sind für mich Eckpfeiler meiner Arbeit. Ein Computer könnte jedes Stück was Sie heute gehört haben perfekt spielen. Ein Computer kann eines meiner Auffassung nach nicht: „Musik machen“. Die Noten sind nur das Mittel. Musik entsteht wenn und vor allem Wie Noten mit einander verbunden werden. Mit unserem Herzen und Gefühlen. Dies ist unsere Stärke die wir nie vergessen sollten. Meine Aufgabe sehe ich unter anderem darin, dieses zu stärken und euch liebe Bläser dazu zu animieren gemeinsam Musik zu erleben.

Hier bin ich wieder bei einem Bild welches meine Intension am besten zum Ausdruck bringt:

Pinochio und sein erschaffender Vater Geppetto.

Aus einer rohen Masse eines Stück Holzes wird eine kunstvolle Figur geschnitzt, geschaffen die über Seile zur Marionette wird und somit das Laufen lernt. Durch die geschulten Hände Geppettos erlernt somit Pinochio die Bewegungsabläufe mit dem Endziel durch stetiges Üben und Trainieren mit Geppetto die Seile überflüssig zu machen sodass Pinochio beginnen kann eigenständig zu laufen. Genau der Moment wenn die Seile überflüssig werden ist für mich der wichtigste und mein Ziel, wenn ihr mit – und untereinander Musik macht und ich im Prinzip überflüssig werde oder nur noch anzeigen muss wann es losgeht und die Musik zu Ende ist.

Rede Frau Pfarrerin Freudenreich.

Ich hoffe Ihnen hat unser Festliches Konzert gefallen was sie mit einer Spende am Ausgang auch zum Ausdruck bringen können, welche für die Chorarbeit des Posaunenchores in der Kirchengemeinde bestimmt ist.

Mit „“Amen“ – wie sollte es besser passen beschließen wir nun unser Konzert. Amen, ein traditionelles Spiritual arrangiert von Jochen Rieger für Posaunenchöre.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und einen guten Nach-Hause-Weg.

Musik: "Jochen Rieger: "Amen""

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-- Zugabe --

Musik: "Engelbert Humperdinck: "Abendsegen" aus der Oper "Hänsel und Gretel

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